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Archiv 2017-2018

"Sachsenhagenburg"

Der Posaunenchor "Sachsenhagenburg" ist eine Bläsergemeinschaft der Posaunenchöre Altenhagen-Hagenburg und Sachsenhagen-Auhagen. Seit 1995 musizieren beide Chöre zusammen unter der Leitung von Andreas Meyer.


„MeerBrass“ begeisterte in der Marienkirche von Wolfenbüttel

Der Posaunenchor „MeerBrass“ veranstaltet seit über 20 Jahren regelmäßig eine Übungsfreizeit an unterschiedlichen Orten in Deutschland. Von Spiekeroog bis Dresden und von Schwerte bis Rügen haben die Schaumburger Bläserinnen und Bläser schon in verschiedenen Bundesländern eine Freizeit mit abschließendem Gottesdienstkonzert absolviert. In diesem Jahr war die historische Stadt Wolfenbüttel mit ihrer beeindruckenden Hauptkirche Beatae Maria Virginis (Marienkirche) das Ziel der dreitägigen Reise. Geprobt wurde in der Villa Seeliger der Landesmusikakademie  Wolfenbüttel für den großen Jubiläumsgottesdienst am Reformationstag um 15 Uhr in Sachsenhagen. Anlass für das Jubiläum ist das 20-jährige gemeinsame Musizieren der Posaunenchöre Sachsenhagen und Hagenburg als gemeinsamer Posaunenchor „MeerBrass“. Neben einer intensiven Stadtführung durch die Lessingstadt Wolfenbüttel von „Klein-Venedig“ bis zur Herzog August Bibliothek wurde am Sonntag der Gottesdienst in der Marienkirche unter der Leitung von Andreas Meyer musikalisch gestaltet. Außer einer Fantasie, „Calon Lân“ (einer Hymne aus Wales) und „Gabriellas Song“ spielte der Bläserchor auch einen Satz vom Wolfenbütteler Komponisten Michael Praetorius, der in der Marienkirche im 17. Jahrhundert unter der Orgel beigesetzt wurde.



Posaunenchöre „auf dem Weg“
MeerBrass in Leipzig und Wittenberg

Zum großen Bläserfest im Rahmen des „Kirchentages auf dem Weg“ in Leipzig hat sich auch der Posaunenchor MeerBrass gemeinsam mit weiteren Bläserinnen und Bläsern aus Schaumburg Lippe aufgemacht. Auf dem Weg dorthin besuchte der Bläserchor zunächst die Stadt Freyburg und erhielt eine beeindruckende Führung durch die Rotkäppchen-Mumm Sektkellerei. Das Bläserfest in Leipzig begann am Freitagnachmittag mit einem Begrüßungskonzert auf dem Augustusplatz, zu dem sich bereits 2000 Bläserinnen und Bläser aus ganz Deutschland auf den Weg gemacht hatten. Abends wurde die Auftragskomposition „Katharina von Bora“ durch die Sächsische Bläserphilharmonie musikalisch dargestellt. Am Samstagvormittag fand in der Leipziger Messehalle eine Probe für den Festgottesdienst in der Lutherstadt Wittenberg und das Bläser-Festkonzert in Leipzig statt. Die Proben wurden begleitet von einer Bibelarbeit mit Margot Käßmann unter dem Motto „Maria und Elisabeth begegnen sich“. Der Posaunenchor spielte außerdem vor der Leipziger Nikolai-Kirche (Ausgangspunkt der friedlichen Revolution in der DDR) ein eigenes Programm und begeisterte die zahlreichen Zuhörer. Der darauf folgende videobegleitete Festgottesdienst am Abend auf dem Augustusplatz zum 500. Reformationsjubiläum mit allen teilnehmenden Bläserinnen und Bläsern zeigte einmal mehr, warum Posaunenchöre mittlerweile zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen. Am Sonntag machten sich die Musikerinnen und Musiker mit insgesamt 120 Tausend Teilnehmern bei glühender Hitze auf den Weg zum großen Festgottesdienst unter dem Motto „Von Angesicht zu Angesicht“ in die Lutherstadt Wittenberg, zu dem auch Bundespräsident Walter Steinmeier den Weg gefunden hatte.




„Morgenstimmung“ in Lage

Am Sonntag, den 30. April 2017 hat sich eine Gruppe vom Posaunenchor aufgemacht, in der evangelisch-reformierten Marktkirche (St. Johann) von Lage im Kreis Lippe zu musizieren. Grund war die Verbindung zu Renate und Rainer Stecker, der dort Pastor der Gemeinde ist. Beide waren mit dem Posaunenchor bereits 2015 bei einer Übungsfreizeit in Markneukirchen (Vogtland) dabei. Den gut besuchten Bläsergottesdienst eröffneten die Bläser vom Steinhuder Meer mit der „Morgenstimmung“ von Edvard Grieg. Der stimmungsvolle Choral „Die güldene Sonne“ in einem Arrangement von Traugott Fünfgeld und die „Sonne der Gerechtigkeit“ folgten. An dem Tag ließ sich die Sonne dann auch nicht länger bitten. Nach dem Gottesdienst wurde nach der Besichtigung der Luther-Ausstellung in Kirche und Gemeindehaus und einer Stärkung durch eine kräftige Suppe und einem eigens gebrautem Lutherbier wieder die Heimreise angetreten.